Skip Navigation

Covid-19: Wir sind für Sie da! Hilfreiche Informationen auf dem Weg zu Ihrem Treppenlift in Zeiten von Corona.

Einsamkeit im Alter

Pollenallergie – Tipps für Allergiker

Einsamkeit im Alter ist ein Kernproblem der alternden Gesellschaft. Offizielle Zahlen liegen zwar nicht vor, doch gehen Experten von rund acht Millionen Betroffenen alleine in Deutschland aus. Unter der Einsamkeit im Alter leidet nicht nur die Psyche, auch Gesundheitsrisiken stellen sich vermehrt durch die drückende Vereinsamung ein. Der Weg aus der Isolation ist zwar nicht leicht, doch lassen sich durch praktische Schritte positive Impulse für die erneute Integration betroffener Senioren in die Gesellschaft setzen.

Pollenflugkalender

Welche Ursachen gibt es für Einsamkeit im Alter?

Die Gesellschaft in Deutschland altert. Und dennoch verspüren gerade ältere Bevölkerungsgruppen ein Gefühl der Isolation und Einsamkeit. An sich ein Paradoxon, das sich allerdings plausibel erklären lässt. Mit dem Alter verlieren wir die Fähigkeit zur Adaption. Es fällt uns schwer, von gewohnten Mustern abzulassen und Neues zu akzeptieren. Wenn das gewohnte Umfeld Stück für Stück wegfällt, wie es häufig mit dem Eintritt ins Rentenalter geschieht, können Senioren diese Lücken nur schwer füllen. Auch der Tod von Freunden und Verwandten oder gar des Lebenspartners hinterlässt ein klaffendes Loch im Leben eines Senioren. Trauer über den Verlust weicht dem Alltag. Schleichend doch konsequent hält die Isolation Einzug im Leben des Betroffenen. Verabredungen werden abgesagt, Termine nicht besucht und Besuche werden rar. Die Isolation wird zur Normalität und der Kontakt zu anderen Menschen gleicht immer mehr einer Besonderheit.

Auch die rasante Entwicklung der heutigen Gesellschaft in nahezu sämtlichen Bereichen erschwert alternden Bevölkerungsgruppen häufig die Teilhabe am sozialen Leben. Viele Senioren verpassen schlichtweg den Anschluss. Vermeintlich selbstverständliche Interaktionen im Alltag werden für Senioren unüberwindbare Hindernisse, beispielsweise die einfache Bedienung eines Ticket-Automaten zur Nutzung moderner öffentlicher Verkehrsmittel. Auch bei fehlender Mobilität erweist sich die Teilhabe am öffentlichen Leben für ältere Menschen als äußerst schwierig, wodurch Einsamkeit im Alter begünstigt wird.

Welche Risiken birgt die Einsamkeit im Alter?

Die Einsamkeit im Alter sollte von Betroffenen und deren Umfeld keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Jüngste Studien zeigen mitunter auf, wie Einsamkeit sich generell negativ auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken kann und auf einem Niveau mit Risikofaktoren wie hohem Übergewicht und Rauchen steht. Einsamkeit erhöht nachweislich das Risiko für Schlaganfälle, Demenz, Bluthochdruck und Herzinfarkte. Daneben können Symptome wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen auftreten. In Großbritannien wurde aus Sorge über die neu gewonnen Erkenntnisse gar ein Ministerium für Einsamkeit einberufen. Auch in Deutschland hat es das Thema Einsamkeit in den Koalitionsvertrag geschafft. Welche Änderungen diesbezüglich in Deutschland zu erwarten sind, steht allerdings noch in den Sternen.

Eine weitere Gefahr geht durch das Risiko schwerwiegender Depressionen aus, welche die Einsamkeit im Umkehrschluss massiv verstärken kann. Ein Teufelskreis aus Isolation und Depression entsteht, welcher es Betroffenen schier unmöglich macht, diesen aus eigener Kraft zu durchbrechen. Bereits vorhandene Symptome werden durch die Depression verstärkt, der Betroffene zieht sich weiter zurück und gerät in eine Abwärtsspirale. Eine Prävention ist daher umso wichtiger.

Wie können Senioren am sozialen Leben teilhaben?

Der Einsamkeit im Alter den Rücken kehren, das ist das Ziel vieler älterer Personen. Aber wie lässt sich der Weg aus der Isolation gestalten? Oft hilft es schon, alte Bekanntschaften wiederaufleben zu lassen, alten Passionen und Hobbys wieder nachzugehen oder ehrenamtliche Tätigkeiten aufzunehmen. Maßgeblich für die Beantwortung der Frage sind eigene Interessen, Ziele und Wünsche. Nur dann, wenn die Teilhabe am sozialen Leben Freude bereitet, lässt sich die Einsamkeit dauerhaft bekämpfen. Folgende Möglichkeiten stehen Senioren dabei offen.

  • Veränderung der Wohnsituation: Ist die fehlende Mobilität ein Grund für die Einsamkeit im Alter, lohnt sich womöglich ein Umzug in eine Gegend mit besserer Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Liegen große Entfernungen zwischen Kindern und Enkelkindern, lässt sich diese Entfernung durch einen Umzug verringern. Die Alternativen für das Wohnen im Alter sind vielfältig. Ein Umzug in eine Senioren-WG oder eine Mehrgenerationen WG kann sich durchaus lohnen. Wird ein Minimum an Pflege benötigt, kommt alternativ auch ein betreutes Wohnheim in Frage.


  • Reisen in Grüppchen: Wer gerne noch etwas von der Welt sehen möchte, hat die Möglichkeit, dies im Alter nachzuholen. Im Alleingang ist eine solche Reise allerdings nicht nur mit einigen Risiken behaftet, sondern kann schnell erdrückend wirken. Alleinstehende können sich daher speziellen Senioren-Reisegruppen anschließen, um die Reise in Gesellschaft Gleichaltriger genießen und eventuell neue Kontakte knüpfen zu können.


  • Ein Studium beginnen: Für ein Studium ist es niemals zu spät. Auch im hohen Alter kann man Neues lernen. Wer sich in einem Bereich weiterbilden möchte oder Lust auf Neues hat, kann dies mit einem Studium für Senioren nachholen. So bleibt nicht nur der Geist geschult, sondern auch der soziale Umgang.


  • Aufnehmen neuer Hobbys: Sport- oder Musikvereine eignen sich hervorragend, um Anschluss zu finden und der Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Gemeinsame Interessen verbinden und halten aktiv. Wer gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun möchte, der kann sich für spezielle Fitnesskurse für alternde Herrschaften anmelden.


  • Ausübung eines Ehrenamts: Wer nicht nur gegen die Einsamkeit im Alter ankämpfen, sondern zeitgleich etwas Gutes tun möchte, kann einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen über Helfer in der Suppenküche bis hin zum Fahrer für Essen auf Rädern. Ein Ehrenamt wirkt erfüllend und bereitet Freude.


  • Anschaffung eines Haustiers: Für viele Senioren bedeutet ihr Haustier alles. Es wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden älterer Personen aus, indem es Trost spendet und stets Gesellschaft leistet. Auch können Senioren so wieder Verantwortung übernehmen, was das Gefühl gebraucht zu werden übermittelt. Wem ein eigenes Haustier zu viel ist, der kann eine Patenschaft im örtlichen Tierheim übernehmen.


  • Besuch von Senioren-Treffs: Ist die Familie weit entfernt und der Freundeskreis nicht mehr aktiv, können Senioren-Treffs gute Alternativen darstellen. Sie finden meist in Kirchen, Seniorenheimen oder diversen karitativen Einrichtungen statt. Die Aktivitäten sind vielfältig und erstrecken sich über Spielnachmittage und Ausflüge bis hin zu Kaffeeklatsch und Geburtstagsfeiern. Hier lassen sich wieder erste Kontakte knüpfen und womöglich gar Freundschaften fürs Leben finden.

Beratungstermin vereinbaren

Termin für kostenfreie Beratung vereinbaren

Ja, ich habe Interesse an einem kostenfreien Beratungstermin vor Ort.

Schritt 1 von 2
Ihre Angaben

Bitte füllen Sie die nachfolgenden Felder aus

Bitte geben Sie ihren Vornamen an
Bitte geben Sie ihren Nachnamen an.

*Pflichtfelder

Schritt 2 von 2
Ihre Angaben

Um einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren, bitten wir Sie nachfolgende Felder auszufüllen.

Bitte prüfen Sie das Format.
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer ein.

*Pflichtfelder

Bitte bestätigen Sie die Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank!

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten! Gerne setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Folgende Inhalte könnten interessant für Sie sein:

nach oben