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Tanzen im Alter hält fit

Tanzen gehört schon seit vielen Jahrhunderten in allen Kulturen zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Diese Art der Bewegung ist sogar älter als unsere historischen Aufzeichnungen. Forscher glauben, dass Tanzen eine zentrale Rolle in unserer kognitiven Entwicklung gespielt hat. Das Tanzen ist dabei so vielfältig wie es die Menschen sind. Es gibt viele verschiedene Stilrichtungen, alleine oder zusammen, schnell oder langsam, die man erkunden und erleben kann.

Wissenschaftler glauben, dass Tanzen in unseren Genen verankert ist. Bei einem Experiment in Amsterdam wurde Neugeborenen ein Rhythmus vorgespielt. Die Forscher stellten fest, dass die Babys den nächsten Taktschlag bereits erwarteten. Tanzen ist uns also folglich angeboren, sieht gut aus, macht Spaß und bringt viele Vorteile für die Gesundheit. Lesen Sie in unserem heutigen Artikel, welche Auswirkungen Tanzen haben kann.

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Tanzen hält fit

Kaum eine andere Sportart beansprucht so sehr die komplette Muskulatur, inklusive den tiefliegenden Muskeln, die bei den meisten Fitnesstrainings nur selten angesprochen werden. Durch Spannung bis in die Fingerspitzen wird der gesamte Körper gefordert. Unsere Muskeln lernen durch Tanzen schneller und besser auf Anstrengung zu reagieren und es kommt so seltener zur Überlastung.

Die Aufrechte Körperhaltung, die beim Tanzen gefordert ist beansprucht Ihre Tiefenmuskulatur. Die Körpermitte in Bauch und Rücken bis hin zum Nacken hält die Wirbelsäule grade, die Beckenbodenmuskulatur sorgt von unten her für eine aufrechte Haltung. Das Risiko für Krankheiten wie Bandscheibenvorfälle oder Verspannungsschmerzen wird so verringert. Sehnen und Bänder werden während des Tanzens stärker durchblutet und die Gelenke sind besser geschützt. Tanzen verbessert so Ihre Flexibilität und Beweglichkeit. Muskuläre Erkrankungen, die sich in Studien nachweislich verbessert haben, sind Parkinson und Multipler Sklerose. Das Tanzen hat den entsprechenden Patienten eine neue Mobilität ermöglicht.

Durch regelmäßiges Tanzen verbessern Sie Ihre Balance und Ihren Gleichgewichtssinn. Auch das ist ein wichtiger Aspekt im Alter. Ihr Gewicht wird bei Cha Cha, Rumba und Co. kontrolliert von Fuß zu Fuß verlagert. Kommen dann noch Drehungen und schnelle Bewegungswechsel hinzu, lernt Ihr Körper spielerisch das Gleichgewicht zu halten.

Wie jede Sportart, verbessert rhythmisches Bewegen zur Musik natürlich auch die Kondition, da Herz und Lunge während des Trainings gefordert werden. Schnelle Tänze sorgen außerdem für mehr Enzyme, die Fett verbrennen. Der Stoffwechsel wird so ordentlich angekurbelt. Sogar positive Wirkungen auf das Immunsystem werden dem Tanzen nachgesagt.

Tanzen im Alter

Training fürs Gehirn

Viele altersbedingte Erkrankungen gehen auf Veränderungen im Gehirn zurück. So z.B. Demenz oder Alzheimer. Eine gute Möglichkeit solchen Krankheiten entgegenzuwirken, ist es das Gehirn immer wieder auf Trab zu halten.

Beim Tanzen werden die grauen Zellen durch Schritte, Koordination und Partnerin wie bei kaum einer anderen Beschäftigung gefordert. Das Gedächtnis wird beansprucht und trainiert. Die Musik aktiviert außerdem Hirnregionen, die auch für die Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden. Das Organ wird durch das Tanzen also in vielerlei Ebenen stimuliert und gefordert. Dadurch bleiben Sie geistig fit und es entstehen mitunter sogar neue neuronale Synapsen-Verbindungen im Kopf, wodurch das Gehirn sich vergrößert. Ihr Gehirn wird so verjüngt, da sich das neuronale Netz regeneriert.

Das Gehirnjogging beim Tanzen reduziert so das Demenzrisiko nachweislich. Dies haben Forscher in verschiedenen Studien rausgefunden. Auch Aufmerksamkeit und Wachsamkeit verbessert sich durch das Tanzen, genauso wie Konzentration und räumliches Vorstellungsvermögen. Das hilft Ihnen z.B. dabei, Stürze, die durch Unachtsamkeit passieren zu verhindert. Tanzen sorgt außerdem für Kreativität, denn Tänzer sind es gewohnt, auch die rechte, kreative Gehirnhälfte zu verwenden. So werden Ihre Lösungsansätze für Probleme ideenreicher.

Gute Laune ist vorprogrammiert

Tanzen ist nicht nur Ausdruck unserer Emotionen, es hebt auch nachweislich die Stimmung. Es existieren sogar spezielle Tanztherapien, die dabei helfen Depressionen zu bekämpfen. Musik regt uns an, unsere Gefühle körperlich auszudrücken und dadurch besser zu verarbeiten. Die rhythmischen Bewegungen zur Musik sorgen für eine Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin- und Dopamin, während gleichzeitig das Stresshormon Cortisol sinkt. Zusätzlich fordert es so viel Konzentration und Aufmerksamkeit von uns, dass wir Alltag und Sorgen schnell vergessen. Die Erfolgserlebnisse, die Sie im Training immer wieder erleben werden, wenn Sie eine neue Schrittfolge meistern, oder einen speziellen Bewegungsablauf erlernt haben, heben dazu noch Ihr Selbstbewusstsein.

Aber auch eine andere wichtige Komponente kommt beim Tanzen hinzu: Sie sind in Gesellschaft, lernen neue Leute kennen und teilen ein gemeinsames Hobby. Wenn Sie Paartanz mit Ihrem Lebenspartner betreiben, glänzen Sie umso mehr auf der nächsten Familienfeier. Sind Sie Single, verwitwet oder Ihr Partner hat einfach keine Lust auf einen Tanzkurs? Das ist in der Regel auch kein Problem. Sie können einen Tanzpartner über entsprechende Tanzpartnerbörsen oder direkt bei den Tanzschulen und Vereinen finden. Gerade für die Herren der Schöpfung bietet sich meist genug Auswahl. Falls Sie lieber alleine Tanzen gibt es auch hier einige Stilrichtungen. Von Hip-Hop über klassischen Stepptanz ist für jeden etwas Passendes dabei. Der gesellige Sport ist so auch eine gute Methode, eventueller Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Gerade wenn Sie in ländlichen Gegenden wohnen, gibt es viele Schützenfeste, den Tanz in den Mai und andere Veranstaltungen, bei denen Sie Ihre neu erlernten „Moves“ zeigen können.

Paarharmonie erleben

Wenn es um Paartanz geht, gibt es kaum etwas Anderes, bei dem Sie so sehr in Einklang mit dem Partner sind. Ein Tanzpaar versteht sich ohne Worte durch ein harmonisches Zusammenspiel von Führen und Folgen. Die Dame nimmt die Impulse des Herren auf und reagiert. Sie spüren durch das Tanzen eine totale Harmonie und Einheit mit Ihrem Partner. Die Tatsache, dass in diesem Moment die Gehirne der Tanzpartner synchron funktionieren, sorgt dafür, dass kurze Zeit die Grenzen zwischen „Du und ich“ aufgehoben werden.

Tanzen macht sexy! Die meisten Frauen finden Männer die tanzen können toll. Im Gegenzug schätzen auch die Herren die eleganten Bewegungen der Damen und das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau. Das Sexualhormon Testosteron wird bei beiden Tanzpartnern verstärkt ausgeschüttet. So kann auch der Sex im Alter durch das Tanzen spannender werden.

Es ist nie zu spät anzufangen

Vielleicht haben Sie Bedenken mit dem Tanzen anzufangen, weil Sie glauben es sei in Ihrem Alter zu spät? Da können wir Sie beruhigen: Man kann in jedem Alter mit dem Tanzen anfangen. Dies gilt für die Tanzschule, Breitensportgruppen und sogar den Turnierbereich! In der Altersklasse Senioren 4 der Standardtanz-Sektion (das sind Walzer, Quickstep und Co.), treten Paare im Alter von 65 Jahren aufwärts gegeneinander an. Verschiedene Leistungsklassen sichern im Turniersport, dass jeder gegen geeignete Paare antreten kann und eine Chance auf den Sieg hat.

Sie sehen, es gibt keinen falschen Zeitpunkt, um mit dem Tanzen anzufangen. Wenn Sie früher mal getanzt haben, können Sie natürlich auch gleich in einem fortgeschrittenen Kurs einsteigen. Wer körperliche Beschwerden hat und sich nicht sicher ist, ob ein Einstieg/ Wiedereinstieg ins Tanzen richtig wäre, kann auch kostenlos in Kurse reinschnuppern oder Privatstunden mit Tanzlehrern bzw. Trainern vereinbaren, um sich langsam heranzutasten. Aber auch hier gilt: Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt. Suchen Sie einfach eine Stilrichtung, die zu Ihnen passt und freuen Sie sich über die neuen Bewegungsabläufe, die Sie lernen werden.

Mit all seinen positiven Effekten auf Körper, Geist und Seele, hält Tanzen uns jung und ist daher ein idealer Sport im Alter.

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