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Alternatives Wohnen im Alter - Verzicht auf ein Pflegeheim

Im vertrauten eigenen Zuhause den Lebensabend genießen – für viele ist das ein Wunsch. Wenn aber die eigene Gesundheit das alltägliche Leben immer schwerer bewältigen lässt, stellt sich eine schwierige Frage. Muss ich die eigenen vier Wände, die mich so lange auf meinem Lebensweg begleitet haben, verlassen? Anstatt jetzt vorschnell einen Termin im Pflegeheim ins Auge zu fassen, schauen wir uns zunächst einmal weitere Wohnmöglichkeiten an.

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Alternatives Wohnen liegt im Trend, Pflegeheim ist eher unbeliebt

Eine aktuelle Bestandsaufnahme*: Wie genau stellt sich die Wohnsituation von älteren Menschen in der Bundesrepublik dar? Insgesamt sind etwa 17,5 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre alt oder älter. Das entspricht einem Anteil von ungefähr einem Fünftel der Bevölkerung. Davon leben allerdings die meisten in Mehrpersonenhaushalten, nämlich 66 Prozent. Etwas mehr als 30 Prozent der Seniorinnen und Senioren führen einen Einpersonenhaushalt, darunter mehr Frauen als Männer. Dagegen wurden im Jahr 2017 lediglich 4,3 Prozent der Menschen über 65 Jahre in einer stationären Pflegeeinrichtung versorgt. Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten das eigene Leben außerhalb von einem Pflegeheim zu gestalten. Alternatives Wohnen liegt im Vergleich zum eher unbeliebten Pflegeheim also im Trend.

*Oktober 2020

Vorteile beim Verzicht aufs Pflegeheim sind auch finanzieller Natur

Anscheinend gibt es große Anreize für alternatives Wohnen im Alter. Finanziell gesehen kann pauschal davon ausgegangen werden, dass selbst eine 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause günstiger ist als eine vollstationäre Betreuung. Zwar werden beide Leistungen nach dem 11. Sozialgesetzbuch je nach individueller Situation teilfinanziert. Alternatives Wohnen hat aber den Vorteil, dass hier keine Investitionskosten oder erhöhte Komfortleistungen berechnet werden. Spüren Sie Beinträchtigungen in ihrer Fähigkeit den Haushalt zu führen und alltägliche Aufgaben zu meistern? Dann können Sie bei Ihrer Pflegeversicherung nachfragen, ob für Sie die Feststellung eines Pflegegrads sinnvoll ist. Je nach vorhandener Selbständigkeit wird so ein Pflegegrad ermittelt und Sie erhalten zusätzliche finanzielle Hilfe. Und auch wenn wir das völlig nachvollziehen können, Scham ist hierbei nicht nötig. Die "Dienst-, Sach- und Geldleistungen" zur Pflege und um alternatives Wohnen möglich zu machen stehen Ihnen in einem solchen Fall per Gesetz zu.

Gute Vorraussetzung für Alternatives Wohnen: Barrierefreie Körperpflege

Im Pflegeheim ist das natürlich gegeben, aber auch die eigenen vier Wände können Sie soweit wie möglich barrierefrei machen. So vermeiden Sie gefährliche Stürze und erhöhen die eigene Lebensqualität. Gerade im Badezimmer steigt die Unfallgefahr mit fortschreitendem Alter zusehends. Hier kann ein barrierefreies Bad mit Duschhocker oder eine Einstiegshilfe für die Badewanne die nötige Sicherheit bieten. Auch Matten als Rutschschutz haben sich definitiv bewährt. Alternatives Wohnen und dabei möglichst lange selbständig Duschen oder Baden, das klingt doch viel verlockender als die Betreuung im Pflegeheim. Sollten Sie doch einmal auf Hilfe von Außen angewiesen sein, empfiehlt sich die Installation eines Hausnotruf-Systems.

Treppen und andere Hindernisse überwinden

Die Untersuchungen des Mikrozensus 2018 der statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt es deutlich: Im Vergleich zum Pflegeheim leben die meisten älteren Menschen, die alternatives Wohnen vorziehen, nicht barrierefrei. Lediglich zwei Prozent der Haushalte verfügt über alle Merkmale barrierearmen Wohnens. Darunter fallen ausreichend Platz in Küche und Bad, ausreichend breite Wohnungs- und Raumtüren sowie Flure, einen ebenerdigen Einstieg in die Dusche sowie keine hinderlichen Stufen oder Schwellen. Gerade Treppenhäuser oder Kellerabgänge können zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Hierfür gibt es mittlerweile, dank dem technischen Fortschritt, sehr gute Lösungen. Ein Treppenlift schafft Abhilfe bei Bewegungseinschränkungen. Damit kommen Sie gelenkschonend in die jeweiligen Etagen und senken das Sturzrisiko um ein Vielfaches. Heutzutage gibt es Treppenlifte für drinnen und draußen, für kurvige und gerade Treppen.

Alternatives Wohnen durch alternative Wohnformen

Statt ins Pflegeheim umziehen zu müssen, gibt es Möglichkeiten, das geliebte Eigenheim oder die eigene Wohnung fürs Alter aufzurüsten. Aber was ist mit den sozialen Kontakten? Alternatives Wohnen kann auch bedeuten, dass alternative Wohnformen möglich sind. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf die gängigen Wohnformen im Alter als Alternative zum Pflegeheim. Dabei gehen wir davon aus, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt eine gewisse Unterstützung in Pflege und Haushaltsführung notwendig ist.

Der Klassiker: Die Pflege zuhause durch Angehörige

Etwa 70 Prozent der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird zuhause gepflegt. Meistens übernimmt diese wichtige Tätigkeit ein Angehöriger, alternatives Wohnen ist allerdings immer mehr im Kommen. Tipp: Auch hier lohnt es sich einen Pflegegrad durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen ermitteln zu lassen, da pflegende Angehörige einen Anspruch auf Pflegegeld haben können. Gleichzeitig bieten Krankenkassen und Pflegedienste Fortbildungskurse zum Thema Pflege zuhause an. Dadurch werden Sie als pflegebedürftige Person genauso entlastet wie das pflegende Familienmitglied, außerdem ist die Pflege persönlicher als in einem Pflegeheim.

Profis am Werk: Ambulante Pflege

Auch bei dieser Wohnform bleibt das Wichtigste erhalten: Sie leben weiterhin in den vertrauten vier Wänden. Statt ins Pflegeheim ziehen zu müssen, können Sie sich dafür entscheiden ambulante Pflege in Anspruch zu nehmen. Alternatives Wohnen zuhause kann durch ambulante Pflegedienste ermöglicht werden oder durch das Engagement einer privaten Pflegekraft. Auch hier können Sie Ihre Ersparnisse schonen, indem Sie einen Pflegegrad bestimmen lassen. Der Einsatz von ambulanten Pflegediensten wird nämlich durch Pflegeleistungen der Pflegekasse mitfinanziert. Eine private Pflegekraft einzustellen ist vor allem bei einer notwendigen 24-Stunden-Betreuung sinnvoll. Es bietet sich an das eigene Zuhause so barrierefrei wie möglich zu gestalten um alternatives Wohnen ohne Pflegeheim möglich zu machen.

Leben wie im Studium: die Senioren-WG

Eine sehr moderne Wohnform im Alter ist die Senioren-WG. Großer Vorteil einer Wohngemeinschaft ist, dass Sie automatisch soziale Kontakte haben und Freundschaften einfach schließen können. Dadurch beugen Sie effektiv einer Vereinsamung im Alter vor. Viele Senioren-WGs teilen sich den Service eines ambulanten Pflegediensts oder einer Pflegefachkraft. Das spart an bürokratischem Aufwand. Und gemeinsames Kochen oder zusammen einen Spieleabend verbringen ist ein schöner sozialer Aspekt auch ohne im Pflegeheim zu leben. Alternatives Wohnen in einer Senioren-WG hat natürlich auch seine Tücken: Viele kennen Situationen aus früheren WG-Erfahrungen, wenn unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinandertreffen. Aufgrund der großen Lebenserfahrung vieler Seniorinnen und Senioren lassen sich Konflikte aber meistens in gemeinsamen WG-Sitzungen gut lösen.

Familie und Privatsphäre: Das Mehrgenerationenhaus

Ein Mehrgenerationenhaus bedeutet, dass häufig im Mehrfamilienhaus – ältere und jüngere Generationen unter einem Dach leben. Das bedeutet alternatives Wohnen mit der Familie und gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre. Statt einem Leben im Pflegeheim bietet es sich an, dass das ältere Familienmitglied am besten im Erdgeschoss wohnt. Dieses kann nämlich am einfachsten barrierefrei gestaltet werden. Durch die räumliche Nähe ist so immer jemand da, falls Hilfe benötigt wird. Die erforderliche Pflege kann durch Angehörige geleistet werden, aber nach Wunsch ist auch die Einbindung eines Pflegedienstes möglich.

Alternatives Wohnen für Hilfe

Gerade in Universitätsstädten ist günstiger Wohnraum begehrt. Und gerade Seniorinnen und Senioren, die nicht im Pflegeheim leben, wissen oft gar nicht den gesamten vorhandenen Platz zu nutzen. In einem solchen Fall bietet sich alternatives Wohnen in Form von Wohnen für Hilfe an. Häufig bieten Studierendenwerke einen solchen Service an, bei dem Studierende kostenlos oder sehr günstig mit Seniorinnen und Senioren zusammen wohnen. Als Ausgleich für den günstigen Wohnraum bieten die Studenten ihre Hilfe an: beim Einkauf, im Haushalt, bei der Gartenarbeit oder um mit dem Hund Gassi zu gehen. Wichtig: Pflegebedürftige müssen bei dieser Wohnform die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst oder eine Pflegekraft in Anspruch nehmen. Das verspricht aber immer noch mehr Selbständigkeit als im Pflegeheim.

Neben diesen gängigen Formen gibt es noch weitere teilstationäre Varianten als alternatives Wohnen ohne auf ein Pflegeheim zurückgreifen zu müssen. Die oben genannten Formen garantieren aber die meiste Selbständigkeit im Alter und sind je nach Situation flexibel gestaltbar. Wie Sie sehen, gibt es eine manigfaltige Auswahl an Ideen, wie alternatives Wohnen im Alter gelingen kann und das trotz des Verzichts auf ein Pflegeheim.

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Häufig gestellte Fragen

1. Durch meinen Gesundheitszustand drohe ich zum Pflegefall zu werden. Muss ich jetzt ins Pflegeheim?

Nein, denn es gibt auch alternatives Wohnen im Alter außerhalb von stationären Einrichtungen. Möglichkeiten hier sind unter anderem: das Engagieren eines externen Pflegedienstes, eine eigene Pflegekraft zu suchen, das eigene Zuhause barrierefrei zu machen, sich für eine alternative Wohnform wie eine Senioren-WG zu entscheiden. Informieren Sie sich am besten über die Bestimmung Ihres Pflegegrads zur Mitfinanzierung der Maßnahmen.

2. Mein Haus hat viele Treppen und kein barrierefreies Bad. Was jetzt?

Lassen Sie zunächst Ihren Pflegegrad vom medizinischen Dienst der Krankenkassen bestimmen. Menschen mit Pflegegrad haben nämlich unter anderem Anspruch auf Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. So können Sie z.B. die Installation eines Treppenlifts oder den barrierefreien Umbau von Bad und Küche bezuschussen lassen. Auch die Krankenkasse finanziert bestimmte Hilfsmittel wie Badewannenlift, Toilettensitzerhöhung oder Stützgriffe. Sprechen Sie dazu am besten Ihren Hausarzt an.

3. Ich möchte keinen anonymen Pflegedienst beauftragen. Gibt es Alternativen?

Alternatives Wohnen im Alter hat den Vorteil, dass Sie im Gegensatz zum Wohnen im Pflegeheim selbst entscheiden können. Als Optionen bieten sich an, dass Sie bei vorhandenem Pflegegrad Angehörige zur Pflege engagieren. Diese erhalten dann sogar Pflegegeld. Oder Sie suchen nach einer persönlichen Pflegekraft oder einem Pflege-Au-Pair.

4. Wo finde ich weitere Informationen zum Thema "Wohnen für Hilfe"?

Wenn Sie in oder in der Nähe einer Universitätsstadt wohnen, wenden Sie sich am besten an das Studentenwerk der Universität oder Hochschule. Dort wird man Sie weiter über Vorraussetzungen und Vorgehen zum Thema informieren. Sollte keine Uni in Ihrer Nähe sein, kommt vielleicht eine Senioren-WG für Sie in Frage. Solche Wohnformen werden häufig auch von ambulanten Pflegediensten betreut.

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