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Digital gegen die Infektionskette —

Die Corona-Warn-App

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Bereits seit einem guten Monat ist die Corona-Warn-App der Bundesregierung, die von der Deutschen Telekom und dem SAP-Konzern entwickelt wurde, in Deutschland aktiv. Die freiwillige Tracing-App wurde seit dem rund 16 Millionen Mal heruntergeladen. Die Anwendung hat das Ziel, Infektionsketten möglichst früh zu erkennen bzw. zu unterbrechen und ist somit ein weiterer wichtiger Schritt in der Pandemiebekämpfung. Die App ist für jeden kostenfrei zugänglich.

In unserem aktuellen Artikel möchten wir Ihnen nähere Informationen über die Corona-Warn-App und den Umgang mit der App geben.

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Wie genau funktioniert die App?

In unserem Bericht darüber, wie künstliche Intelligenz dabei hilft das Coronavirus zu bekämpfen, haben wir bereits einiges über das Zusammenspiel von Technik und Infektionsschutz berichtet. Mit der Corona-Warn-App kommt jetzt eine neue digitale Waffe ins Spiel.

Die Corona-Warn-App setzt auf die anonyme Nachverfolgung von Kontakten und ergänzt damit die klassische Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter. Technische Voraussetzungen zum Installieren und Nutzen der App sind ein kompatibles Betriebssystem auf dem Handy. Das bedeutet entweder mindestens Android 6, oder iOS 13.5, im Falle eines Apple-Handys. Die App erfasst, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Dazu tauscht sie über Bluetooth automatisch verschlüsselte Zufallscodes zweier App-Nutzer aus. Es wird so erkannt, wann und wie lange sich zwei Menschen begegnet sind. Wenn die Geräte feststellen, dass zwei Personen mindestens 15 Minuten lang 1,50 Meter oder weniger voneinander entfernt sind, dann tauschen die Smartphones individuell erzeugte IDs aus. Diese IDs erlauben keinen direkten Rückschluss auf die Besitzer der Handys. Der Abstand wird auf Basis der Signalstärke eingeschätzt.

Ist ein Nutzer infiziert, kann er das Testergebnis anonym teilen. Die Anwender können dazu einen QR-Code scannen, der das Testergebnis übermittelt. Die Entwickler der App arbeiten zurzeit auch an einer Möglichkeit, ein Testergebnis direkt auf die App zu erhalten. Wenn Sie also Kontakt zu einem infizierten User hatten, der seinen Zufallscode bereitgestellt hat, informiert Ihre App Sie darüber und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Die Anwendung ruft dazu täglich, automatisch eine Liste mit den anonymen Gerätenummern ab, die eine Covid-19-Infektion angegeben haben.

Damit die Corona-Warn-App funktioniert, muss sie nicht auf dem Handy geöffnet sein. Die Anwendung läuft immer, unbemerkt im Hintergrund. Wenn Sie sich Sorgen um Ihren Akku-Verbrauch, durch die ständige Bluetooth-Aktivierung machen, können Sie die Funkschnittstelle einfach deaktivieren, während Sie sich Zuhause aufhalten. Eine permanente Internetverbindung ist zum Nutzen der App ebenfalls nicht erforderlich. Diese benötigen Sie aber, um regelmäßig die Codes infizierter Menschen laden zu können und damit Sie eine eigene Infektion melden können. Ob Ihre App ordnungsgemäß funktioniert, können Sie unter anderem daran erkennen, ob Aktualisierungsdatum und Uhrzeit aktuell sind.

Unterstützung der anderen Corona-Maßnahmen

Die Corona-Warn-App ist alleine natürlich nicht ausreichend, um die Pandemie einzudämmen. Sie unterstützt aber die anderen Maßnahmen und trägt dazu bei, dass sich das Coronavirus immer weniger verbreitet. Bislang müssen Gesundheitsämter die Kontakte von Infizierten mühsam erfragen und recherchieren. Mit der App, wird anonym darauf hingewiesen, dass ein Kontakt bestand und man kann dementsprechend frühzeitig handeln.

Durch die App, können Menschen sich so schneller, freiwillig in Quarantäne begeben bzw. sich proaktiv testen lassen, wenn sie einen Risikokontakt hatten. Da Infizierte bereits vor dem Auftreten von Symptomen ansteckend sind, bzw. teilweise auch keine Symptome entwickeln, muss eine Quarantäne bereits sehr frühzeitig erfolgen. Die App hilft, ein Risiko zu erkennen und zeitnah einen Test in Auftrag zu geben. So kann, im Falle einer Infektion schnell reagiert werden.

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Sicherer Datenschutz

Datenschutz wird in Deutschland großgeschrieben. Wenn Sie sich deswegen hinsichtlich der Corona-Warn-App sorgen, können wir Sie beruhigen. Die App erhält von Datenschützern viel Lob und wird als absolut unbedenklich bzw. sogar als vorbildlich eingestuft.

Auf der Entwickler-Plattform GitHub ist der Programmcode, also die Bauanleitung der App, für alle öffentlich einsehbar. Die App hat also nichts zu verbergen, ist absolut transparent und wird von Software-Experten stetig weiterentwickelt. Außerdem handelt es sich um eine Tracing-App, keine Tracking-App. Das bedeutet, sie speichert keine Standorte. Die Anwendung weiß nicht, wer sie nutzt und wo sich die Person aufhält. Auch wenn Sie bei Android den Standortzugriff erlauben müssen, da das Bluetooth-Tracing sonst nicht funktioniert, wird auch hier Ihr Aufenthaltsort nirgends gespeichert. Wenn Sie gewarnt werden, dass Sie mit einem infizierten Nutzer in Kontakt waren, erfahren Sie nur den Tag, nicht die Uhrzeit. Daher werden Sie die Person nicht identifizieren können.

Die Corona-Warn-App erfasst also Kontakte, aber keine persönlichen Daten bzw. Standortdaten. Die ausgetauschten Zahlencodes lassen keinen Rückschluss auf die jeweiligen Personen zu. Nach 14 Tagen werden die Codes vom Smartphone gelöscht und es beginnt ein neuer Aufzeichnungszyklus. Alle erfassten, verschlüsselten Daten werden ausschließlich dezentral, das heißt auf dem eigenen Handy gespeichert. Damit haben die Entwickler auf eine Kritik von Datenschützern reagiert, die eine zentrale Speicherung für weniger sicher halten. Ihre Daten sind also absolut sicher. Niemand kann die Corona-Warn-App dazu nutzen, Sie auszuspionieren oder Sie, im Falle einer Infektion zu stigmatisieren.

Achten Sie darauf, dass Sie die App nur in Ihrem offiziellen App-Store (Google Play bzw. iPhone App Store) herunterladen und dass das Robert Koch-Institut (RKI) als Herausgeber angegeben ist.

Die Warn-App im Urlaub nutzen?

Es ist Sommer- und Urlaubszeit. Dieses Jahr verbringen zwar viele Menschen ihren Urlaub aufgrund der Pandemie-Einschränkungen eher in Deutschland, aber auch einige Länder im Ausland können grundsätzlich wieder bereist werden. Hier ist die Corona-Warn-App natürlich nicht annähernd so effektiv wie in Deutschland. Zahlencodes mit Personen, die die Deutsche App installiert haben, werden zwar auch im Urlaub ausgetauscht, jedoch werden keine Kontakte mit Einheimischen oder Reisenden aus anderen Ländern aufgezeichnet. Langfristig sollen aber die dezentralen Apps im europäischen Raum kompatibel gemacht werden. Bis dahin wird empfohlen, im Urlaub die offizielle App des jeweiligen Landes herunterzuladen.

Warnmeldung, was nun?

Sie öffnen Ihr Handy und sehen eine rote Warnmeldung Ihrer Corona-Warn-App, was nun? Kein Grund in Panik zu verfallen! Die Warnung bedeutet erst einmal nur, dass Sie länger als 15 Minuten in der Nähe einer infizierten Person waren. Wenn Sie eine Warnung erhalten, werden Ihnen auch gleichzeitig Empfehlungen genannt. Sie sollten sich dann unverzüglich einem Corona-Test beim Arzt unterziehen. Die kosten für einen Corona-Test tragen die Krankenkassen.

Ist Ihr Test positiv, müssen Sie sich in Quarantäne begeben. Natürlich können Sie auch ohne Test, freiwillig eine Quarantäne im eigenen Zuhause eingehen. Dabei müssen Sie sich ganz und gar nicht langweilen. Wir haben in unseren Ratgeberartikeln einige Tipps, wie Sie die Zeit zuhause für sich nutzen können. Wie wäre es z.B. mit etwas Gartenarbeit oder etwas Sport in den eigenen Vierwänden? Hier finden Sie weitere Aktivitäten in Quarantäne.

Je mehr Personen in Deutschland die Corona-Warn-App herunterladen und nutzen, desto besser funktioniert die Unterbrechung der Infektionsketten. Experten gehen davon aus, dass die App ca. 42 Millionen Nutzer benötigt, um einen nennenswerten Effekt zu erzielen. Daher ermuntern wir Sie, nutzen Sie die App und helfen Sie mit, die Pandemie einzudämmen. Jedoch sollte auch die Warn-App nicht dazu führen leichtsinnig zu werden und anderen Schutzmaßnahmen außer Acht zu lassen. Eine Push-Nachricht der App heißt nicht gleichzeitig Entwarnung für Corona. Sie könnten Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, die die App nicht installiert hat oder nicht richtig nutzt. Halten Sie sich daher unbedingt an die Empfehlungen des das Robert Koch-Institutes (RKI) hinsichtlich Infektionsschutzes.

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