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Herzinsuffizienz – wenn die Kräfte nachlassen

Unter Herzinsuffizienz versteht man medizinisch eine Herzschwäche. Diese kann sowohl chronisch als auch akut sein. In jedem Fall beeinflusst eine Herzschwäche Ihren Alltag enorm. Die Leistungsfähigkeit unseres Herzens lässt im Falle der Insuffizienz kontinuierlich nach. Wenn das Herz seine Arbeit nicht mehr richtig verrichten kann, wird der gesamte Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und somit auch nicht mit Sauerstoff, Nährstoffen und Mineralien versorgt. Das Herz kann gleichzeitig das verbrauchte Blut nicht mehr in vollem Umfang entgegennehmen. Das führt dazu, dass die körperliche Leistungsfähigkeit stetig nachlässt.

Herzinsuffizienz – wenn die Kräfte nachlassen

Akute oder chronische Herzinsuffizienz, wo liegt der Unterschied?

Was allgemeinhin als Herzinsuffizienz oder Herzschwäche verstanden wird, ist im Grunde die chronische Insuffizienz, die durch Vorerkrankungen langsam voranschreitet. Schleichend wird die eigene Leistungsfähigkeit, anfangs unbemerkt, schlechter. Anders verhält es sich bei der akuten Herzinsuffizienz. Diese kann schnell lebensbedrohlich werden. Durch eine plötzliche, rapide Abnahme der Herzleistung, droht die Schädigung oder sogar das Versagen verschiedener Organe. Die Ursache für eine akute Herzinsuffizienz kann z.B. ein Herzinfarkt sein.

Eine akute Herzinsuffizienz ist immer ein medizinischer Notfall! Rufen Sie bei Verdacht daher unbedingt den Rettungsdienst unter 112 an.


Entstehung von Herzschwäche

Eine chronische Herzschwäche ist keine eigene Erkrankung, sondern vielmehr ein Ergebnis aus verschiedenen Vorerkrankungen. Grundsätzlich können alle Krankheiten, die sich auf den Herzmuskel auswirken, zu den möglichen Ursachen einer Herzschwäche gehören. Die Häufigsten sind koronare Herzkrankheiten (Verengung der Herzkranzgefäße) und Bluthochdruck. Bei einer koronaren Herzkrankheit wird der Muskel durch die verengten Gefäße nicht mehr ausreichend mit fließendem Blut versorgt und ist so weniger leistungsfähig. Bei Bluthochdruck verdickt sich das Herz mit der Zeit, da es dauerhaft stärker pumpen muss und hält dieser Belastung langfristig nicht mehr stand. Neben diesen Ursachen, existieren eine Reihe weiterer kardiologische oder andere Erkrankungen, die eine Herzschwäche zur Folge haben. Aber auch genetische Vorbelastungen können diese hervorrufen.

Neben Vorerkrankungen und genetischen Ursachen, können auch alltägliche Risikofaktoren eine Erkrankung der Herzkranzgefäße begünstigen. Dazu zählen z.B. Rauchen, Übergewicht und zu hohe Cholesterin-Werte. Mit einem gesunden Lebenstil können Sie somit zur Vermeidung beitragen. In unserem Ratgeber bieten wir dazu einige Anregungen hinsichtlich Ernährung, Sport oder Entspannung.

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Die Stadien einer chronischen Herzinsuffizienz

Eine Herzinsuffizienz kann einseitig (Linksherzinsuffizienz, Rechtsherzinsuffizienz) oder beidseitig (globale Herzinsuffizienz) sein. In jedem Fall beginnt die Herzschwäche bereits, bevor Sie diese überhaupt bemerken können. Da das menschliche Herz durch Mehrarbeit, den Leistungsabbau eine Zeit lang ausgleichen kann, tauchen merkliche Symptome erst im späteren Verlauf auf. Zu Beginn ist die Erkrankung der Herzkranzgefäße daher nur im EKG oder durch andere Diagnosemethoden sichtbar. Im späteren Verlauf wird es für Betroffene immer schwerer, körperliche Belastungen zu erbringen. Die Herzinsuffizienz wird von der NYHA (New York Heart Association) in vier unterschiedlichen Stadien eingeordnet, die sich hinsichtlich der Schwere der Krankheit unterscheiden. Die NYHA-Stadien werden im untenstehenden Schaubild veranschaulicht.

  • NYHA-Stadium I: Betroffene spüren noch keine Schmerzen oder Einschränkungen. Normale körperliche Tätigkeiten können noch mühelos erledigt werden. Eine Veränderung des Herzens kann nur mit einer Untersuchung wie einem EKG oder einer Echokardiographie festgestellt werden
  • NYHA-Stadium II: Körperliche Aktivitäten sind leicht eingeschränkt. Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen verursachen Beschwerden wie Luftnot und Schwäche. Der Herzschlag beschleunigt sich.
  • NYHA-Stadium III: Die körperliche Belastbarkeit ist deutlich eingeschränkt. Auch bei geringer Bewegung droht Kurzatmigkeit, Atemnot oder Ermüdungserscheinungen. Betätigungen sind nur noch sehr eingeschränkt möglich. Im Ruhezustand sind die Betroffenen beschwerdefrei
  • NYHA-Stadium IV: Die Beschwerden treten auch im Ruhezustand auf und verstärken sich bei körperlicher Aktivität erheblich. Alltagsbewegungen, sind nicht mehr möglich

Bin ich betroffen?

Da sich die Krankheit in Stadium eins noch ohne Beschwerden zeigt, ist es oft schwer zu erkennen, ob man selbst betroffen ist. Je später diese erkannt wird, desto schlimmer werden die Beschwerden. Die Sterblichkeitsrate einer schlecht behandelten Herzschwäche ist mit der einer Tumorerkrankung vergleichbar. Eine frühe Erkennung hilft also, die Lebensqualität möglichst gut und lange aufrechtzuerhalten. Denn auch wenn sie nach derzeitigem Stand der Medizin nicht heilbar ist, so gibt es doch gute Behandlungsmöglichkeiten, die das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen bzw. bremsen.

Achten Sie daher auf die folgenden Symptome:

  • Häufige Müdigkeitserscheinungen
  • Probleme bei Alltagsbelastungen wie Treppensteigen (z.B. Luftknappheit)
  • Hustenanfälle einhergehend mit Luftnot
  • Wasseransammlungen in Ihren Füßen und Unterschenkeln
  • Dauernde Abgeschlagenheit, die soziale Kontakte und Aktivitäten erschwert oder verhindert

Wenn Sie eines oder mehreren dieser Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt und besprechen dort das weitere Vorgehen. Der Arzt bzw. die Ärztin können dann weitere Untersuchungen durchführen, Sie an einen Facharzt verweisen oder Ihnen sogar Entwarnung geben. In jedem Fall ist es gut, die Symptome mit einem Experten abzuklären.

Behandlung und Prognose

Eine Herzinsuffizienz ist zwar, wie bereits erwähnt, nicht heilbar, jedoch gut behandelbar. Die richtige Mischung aus Lebensstilanpassungen und medikamentöser Behandlung hilft Ihnen, mit der Krankheit möglichst lange eine gute Lebensqualität zu erhalten. In schweren Fällen kann auch ein Schrittmacher oder sogar eine Transplantation vonnöten sein.

Als Medikamente werden vor allem ACE-Hemmer und Beta-Blocker eingesetzt. Die enthaltenen Wirkstoffe wirken lebensverlängernd und lindern die Symptome. Betroffene sollten die verordneten Medikamente immer unter Abstimmung mit dem behandelnden Arzt, dauerhaft, regelmäßig und richtig einnehmen.

Die Lebensqualität bessert sich umso mehr, wenn man seine Lebensgewohnheiten der Krankheit anpasst. Neben der Ernährung spielt hier auch Bewegung eine Rolle. Empfehlenswert sind vor allem effiziente Sportarten, die mit wenig Kraftaufwand eine hohe Wirkung erzielen. Das sind beispielsweise Nordic Walking, Schwimmen oder Wandern. Menschen mit der Krankheit fehlt aber häufig die Kraft, gezielte Sportarten zu betreiben. Es gibt jedoch Hilfsmittel, die Ihre Kräfte im Alltag schonen und Ihnen somit die Chance geben, sie sinnvoller einzusetzen. Ein Beispiel dafür ist ein Treppenlift. Der Lift integriert sich in Ihr normales Wohnumfeld und bringt Sie sicher die Stufen rauf und runter, ohne dass Sie Kurzatmigkeit oder Erschöpfung fürchten müssen. Die gesparten Kräfte lassen sich dann in eine geeignete Sportart investieren.

Da Übergewicht und Rauchen ohnehin bereits zu den Risikofaktoren zählen, sollten diese Dinge am besten abgeändert werden. Mit einem gesunden Lebensstil normalisiert sich das Körpergewicht in der Regel. Aber auch normalgewichtige Menschen mit einer Herzschwäche sollten ihr Gewicht im Auge behalten. Schnellt dieses hoch, kann das ein Hinweis auf Wassereinlagerungen sein. Neben dem Rauchen sollte auch der Alkoholkonsum eingeschränkt werden. Gegen ein Glas Wein am Abend ist jedoch nichts einzuwenden.

Herzinsuffizienz und Corona – das müssen Sie wissen

Es ist bereits lange bekannt, dass COVID-19 für Menschen mit Vorerkrankungen einen schweren Verlauf haben kann. Dazu zählen auch Herzerkrankungen, wie die chronische Herzinsuffizienz. Betroffene gehören somit zur Risikogruppe. Atemwegserkrankungen stellen für die Vorbelasteten erhöhte metabolische Anforderungen und somit eine Herausforderung für die Herzleistung dar. Demnach sollten Betroffene besonders auf die Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen achten. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über das Coronavirus und wie Sie sich allgemein und speziell beim Einkaufen dagegen schützen können.

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