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Psychomotorik für ältere Menschen

Psychomotorik für ältere Menschen

Im Alter möglichst lange selbstständig und mobil bleiben, das wünschen wir uns alle. Eine gute Bewegungsfähigkeit ist dabei eine wichtige Voraussetzung. Ein Weg, um diese zu erhalten, ist die Psychomotorik. Dabei geht es um mehr als reine Bewegungsfähigkeit, vielmehr ist es der Erhalt von Handlungskompetenz. Es geht um die Synergie aus Körper und Geist.

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Der Körper als Speicher von Erinnerungen

In der Psychologie geht man davon aus, dass neben dem explizierten Gedächtnis, auch noch ein impliziertes, das sogenannte Leibgedächtnis besteht. Der eigene Körper bildet die Basis der Identitätsentwicklung. Bevor das eigene Ich kognitiv erfasst werden kann, hat es sich bereits über Fühlen und Bewegungserfahrungen entwickelt. So sind unsere Erinnerungen, auch an einmal gelernte Bewegungsabläufe im Leibgedächtnis gespeichert und können reaktiviert werden. Was im Leibgedächtnis gespeichert ist, bleibt ein Leben lang erhalten und kann wieder bewusstgemacht werden. Diese Tatsache macht sich die Psychomotorik zunutze.

Was ist Psychomotorik?

Psychomotorik ist eine Form der Bewegungstherapie mit körperlichen und kognitiven Übungen. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass Bewegung und psychische Prozesse wie Emotionen sowie unser Denken eng verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen. Die Schulen der Psychomotorik beschäftigen sich mit dem Zusammenhang der psychisch -seelisch -emotionalen Entwicklung und der Entwicklung der motorischen Bewegung und Wahrnehmung. Es geht dabei darum, die eigene Körperwahrnehmung durch abwechslungsreiche Bewegungserfahrungen zu schulen. Durch gezielte Psychomotorik-Übungen kann die motorische Geschicklichkeit und auch die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein älterer Menschen verbessert werden. Es ist daher wichtig, allen älteren Menschen den Zugang zu Psychomotorik-Übungen zu ermöglichen. Vor allem sind Übungen, die speziell zur Verbesserung ihrer Mobilität entwickelt wurden, sinnvoll.

Die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen durch Psychomotorik ist eines der Themen, mit denen sich die gegenwärtige Medizin aufgrund des fortschreitenden Alterns unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Einrichtung von Programmen für körperliche Bewegung, die an Senioren angepasst sind, trägt zur Verbesserung der Gesundheit und damit der täglichen Lebensqualität bei. Eine der besten Aktivitäten, die Senioren machen können, ist die Arbeit mit Psychomotorik, da sie sich dadurch sicherer in ihrer Umgebung bewegen können. Psychomotorik verlangsamt Alterungsprozesse und fördert die Selbstständigkeit. Durch bessere und selbstbewusstere Bewegungen bleiben ältere Menschen so länger mobil und autonom.

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Die Vorteile der Psychomotorik für ältere Menschen

Übungen der Psychomotorik helfen älteren Menschen, ihren Körper sowohl in Ruhe als auch in Bewegung besser zu kontrollieren. Daher steigern sie nach einer Weile des Übens die Koordination und das Gleichgewicht. Durch die Übungen können die Menschen besser stillsitzen und sich entspannen, wodurch Stress und Angstzustände verringert werden.

Infolgedessen haben ältere Menschen auch ein höheres emotionales Wohlbefinden und beziehen sich besser auf die Außenwelt, was für ihre psychische Gesundheit und insbesondere für die Stimulierung ihrer geistigen Fähigkeiten von wesentlicher Bedeutung ist.

Die Achsen der Psychomotorik

Wer psychomotorisch Arbeiten möchte, sollte seine Strategie auf die folgenden grundlegenden Aspekte konzentrieren:

  • Die Arbeit des Körperschemas und die Kontrolle seiner Haltung.
  • Bewusstsein für den Körper in Bewegung.
  • Verbesserung von Gleichgewicht, Lateralität und Koordination.
  • Entspannungstechniken lernen.
  • Durchführung von Aktivitäten zur Verbesserung der Kommunikation.

Jede Person muss die Art Psychomotorik-Übungen durchführen, die ihren motorischen und mentalen Bedürfnissen am besten entsprechen.

Psychomotorik Sitzungen dauern nicht länger als eine Stunde und werden in der Regel in einem großen und angenehmen Raum durchgeführt, damit sich ältere Menschen so wohl wie möglich fühlen können. Es ist auch wichtig, dass die Übungen Spaß machen, abwechslungsreich und für die Gesundheit älterer Menschen geeignet sind.

Schulter-Liegestütze, Armbewegungen mit Hechten, Handgelenksrotationen und Ellbogen-Liegestütze helfen, die Beweglichkeit der oberen Extremitäten zu verbessern.

Die Beweglichkeit der unteren Extremitäten wird auch mit verschiedenen grundlegenden Psychomotorik-Übungen trainiert.

Der Hausarzt ist ein guter Ansprechpartner zum Thema Psychomotorik. Aber auch einige Bücher beschäftigen sich mit entsprechenden Übungen. Darüber hinaus bieten viele Senioreneinrichtungen regelmäßig Kurse zur Psychomotorik an.

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