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Hörgeräte im Alter

Hörgeräte im Alter

Eines der fünf menschlichen Sinne ist das Hören. So wie auch die anderen Sinneswahrnehmungen, verändert sich die Fähigkeit zu hören mit zunehmendem Alter und nimmt deutlich ab. Altersbedingte Hörprobleme sind ein weltweit verbreitetes Phänomen und kaum vermeidbar. Statistiken zeigen allerdings, dass trotz der hohen Anzahl an Betroffenen, nur ein Bruchteil davon Hörgeräte nutzt. Dabei können diese kleinen Systeme ein wahres Stück an Lebensqualität zurückholen. Es gibt also keinen Grund auf gutes Hören im Alter zu verzichten.

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Wie funktionieren Hörgeräte?

Hörgeräte sind leider nicht dazu in der Lage die Ursachen von Schwerhörigkeit zu beheben. Allerdings können sie wunderbar dabei helfen, die Symptome zu behandeln und Hörprobleme auszugleichen. Es gibt unterschiedliche Arten von Hörgeräten, die sich sowohl in ihrem Aufbau, als auch in ihren Funktionen und ihrem Aussehen unterscheiden. Das Prinzip eines Hörgeräts ist jedoch fast überall das Gleiche und bestehen hauptsächlich aus einem Mikrofon, einem Prozessor und einem Lautsprecher.

Ein Schall – akustisches Signal in Form von Geräuschen, Sprache und Musik – wird per Mikrofon aufgenommen und an den Prozessor weitergeleitet. Dieser ist dazu in der Lage, den Schall zu verstärken und in einen elektrischen Impuls umzuwandeln, der anschließend an den Lautsprecher vermittelt wird. Der Lautsprecher leitet den elektrischen Impuls daraufhin zum Innenohr des Trägers. Von hier aus gehen die Impulse zum Gehirn und werden dort verarbeitet. Der Träger des Hörgerätes nimmt so die akustischen Signale lauter, bzw. verstärkt wahr.

Hörgeräte sind vielfältig und immer individuell auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt. Je nachdem, welches Hörproblem vorliegt, kann das geeignete Hörsystem danach ausgesucht werden. Fest steht, dass für fast jedes Problem eine passende Lösung gefunden werden kann.

Drei gute Gründe für ein Hörgerät im Alter:

1. Sie erleichtern den Alltag

Schwerhörigkeit kann im Alltag sehr behindernd und störend sein. Mit einem Hörgerät können Sie wieder unabhängig Ihren Alltag leben und Ihren Routinen folgen, ohne beim Hören eingeschränkt zu sein.

2. Mehr Selbstbewusstsein und Teilhabe an der Gesellschaft

Schlechtes Hören kann dafür sorgen, dass man sich in bestimmten Situationen nicht mehr wohlfühlt und diese mit der Zeit beginnt zu meiden. Mit einem Hörgerät kann dies ganz leicht umgangen werden.

3. Weniger Müdigkeit und Erschöpfung

Durch Probleme beim Hören entstehen oftmals Anspannung, Müdigkeit und Erschöpfung. Die Verwendung eines Hörgeräts kann diese Symptome, sofern Sie aufgrund der Schwerhörigkeit entstehen, beheben.

Welche Arten von Hörgeräten gibt es?

Das im Ohr liegende Hörgerät

Dieses Hörgerät liegt im Gehörgang des Betroffenen, es ist also sehr unauffällig. Diese Variante gibt es in unterschiedlichen Größen und kann mittlerweile so klein ausfallen, dass das gesamte Hörsystem im Ohr verschwindet und nach außen hin unsichtbar ist. Je nach Typen, kann das Hörsystem im sichtbaren, mittleren oder tieferen Teil des Gehörgangs platziert werden.

Am besten eignet sich das im Ohr liegende Hörgerät für Menschen, die an einem leichten bis mittelstarken Hörproblem leiden. Das passt außerdem hervorragend zu Brillenträgern, da das Brillengestell weiterhin ungestört hinter dem Ohr liegen kann. Aber auch für Menschen, denen das offensichtliche Tragen eines Hörsystems unangenehm ist, ist diese Lösung zu empfehlen.

Das hinter dem Ohr liegende Hörgerät

Dieses Model eignet sich für nahezu jede Art von Hörverlust. Hier befindet sich das Mikrofon und der Prozessor in dem Bügel, der sich hinter dem Ohr befindet.

Diese Variante ist leicht zu bedienen, zu reinigen und hat eine lange Batterielaufzeit, bis diese ausgewechselt werden müssen. Das besagte Hörgerät ist darüber hinaus in unterschiedlichen Größen erhältlich. So gibt es beispielsweise große, mittelgroße, kleine aber auch sehr kleine Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden. Je kleiner das Hörsystem ausfällt, umso unauffälliger ist es.

Das Implantierbare Hörgerät

Abgesehen von den beiden genannten Arten der Hörsysteme, gibt es auch die Möglichkeit, Hörgeräte teilweise oder voll im menschlichen Gehörgang zu implantieren. Um ein Verständnis für die Funktionsweise eines implantierten Hörgerätes zu bekommen, wird folgend das Cochlea-Implantat beispielhaft erläutert.

Das Cochlea-Implantat besteht aus zwei Teilen, dem Äußeren und dem inneren Bauteil. Das äußere Teil, bestehend aus Mikrofon und Prozessor, kann entweder vor der Hörmuschel im Ohr oder dahinter befestigt werden. Das andere Teil wird am Kopf, im Bereich der Schläfen, implantiert und hat direkten Kontakt zum Innenohr. Die beiden Teile stehen in einer drahtlosen Verbindung zueinander.

Das Mikrofon im äußeren Teil empfängt die akustischen Signale und leitet diese an den Prozessor weiter. Hier werden die relevanten Signale (Störgeräusche werden gefiltert und aussortiert) in Radiowellen umgewandelt und über die menschlichen Gegebenheiten wie Haut und Knochen an das Bauteil, das sich in den Schläfen befindet, vermittelt. Hier werden die Radiowellen in elektrische Impulse umgewandelt, über Elektroden aufgenommen und anschließend zum Hörzentrum im Gehirn weitergeleitet, wo die Verarbeitung der anfänglichen Signale vonstattengeht.

Können Hörgeräte akustische Signale nur verstärken?

Hörprobleme oder Schwerhörigkeit bedeutet nicht immer, dass der Betroffene nur sehr leise hört, sondern auch, dass Geräusche aufgrund ihrer Undeutlichkeit oder veränderten Tonlage kaum verstanden werden.

Es stimmt, dass Hörgeräte Geräusche erhöhen bzw. verstärken. Aber stellen Sie sich einen Wecker oder eine Klingel in verstärkter Form vor. Solche Geräusche können beispielsweise, wenn sie zu laut sind, sehr unangenehm oder sogar als schmerzhaft empfunden werden. Das Hörgerät ermittelt aus diesem Grund einen gewissen Punkt, ab dem Geräusche als unangenehm empfunden werden. Dieser Punkt liegt bei Signalen wie der Sprache höher als beispielsweise bei Sirenen.

Davon abgesehen können moderne Hörgeräte auch Störgeräusche als solche identifizieren und somit dämpfen. Es gibt auch Hörsysteme, die über Programme für gewisse Situationen verfügen. Beispielsweise gibt es für den Restaurantbesuch Programme, die die Umgebungsgeräusche wie die Gespräche der nebenan liegenden Tische, dämpfen.

Was ist das richtige Hörgerät für mich?

Wenn Sie Veränderungen bzw. Verschlechterungen beim Hören wahrnehmen, wird es Zeit einen Hals-Nasen-Ohren–Arzt (HNO) zu besuchen. Hier kann ein Hörtest durchgeführt und geprüft werden, in welchem Ausmaße eine Schwerhörigkeit vorliegt. Es wird ein entsprechendes Rezept für Sie ausgestellt, mit dem Sie zu einem Hörgeräteakustiker gehen können. Gemeinsam kann dann eine Lösung für Ihr individuelles Problem gefunden und entschieden werden, welches Hörgerät sich für Sie am besten eignet.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich genug Zeit bei der Wahl Ihres Hörgeräts und lassen sich hierbei ausreichend informieren. Wenn Sie sich bei Ihrem Hörgeräteakustiker oder HNO-Arzt nicht wohlfühlen, sollten Sie nicht zögern, sich einen neuen zu suchen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Testergebnisse im Detail kennen und ein Hörgerät erhalten, das gut zu Ihnen und Ihrem Lebensstil passt.

Für Hörgeräte gibt es Zuschüsse und finanzielle Unterstützung. Der entsprechende Betrag ist natürlich immer individuell. Gemeinsam mit Ihrem Hörgeräteakustiker oder dem HNO-Arzt kann die eventuell zustehende Förderung besprochen und die nächsten Schritte angegangen werden.

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