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„Pflege-Au-Pair“ – Pflegekraft aus dem Ausland

Kontakt zu älteren Mitmenschen in Corona-Zeiten

Die meisten Menschen möchten ihre Angehörigen nicht ins Pflegeheim schicken, soviel steht fest. Pflege zu Hause ist also ein großes Thema. Für viele ist dies eine enorme, organisatorische Herausforderung, die Pflege, neben dem eigenen Beruf, selbst zu übernehmen. Die Alternative sind externe Pflegekräfte. Meist funktioniert dies so, dass eine mobile Pflegekraft Ihre Angehörigen regelmäßig besucht. Was aber, wenn eine stundenweise Pflege, nicht mehr reicht? Wenn auch über Nacht jemand vor Ort sein sollte? Oder wenn Sie ganz einfach möchten, dass Ihre Liebsten etwas mehr Gesellschaft haben?

Um auch in solchen Fällen nicht auf ein Pflegeheim zurückgreifen zu müssen, gibt es die Möglichkeit, eine Pflegekraft aus dem Ausland eine Zeit lang bei sich wohnen zu lassen.

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Pflege Au-Pair was ist das?

Nicht zuletzt ist der Fachkräftemangel in Deutschland, im Bereich der Pflege, mit dafür verantwortlich, dass immer mehr Personal aus dem Ausland stammt. Dies trifft sowohl auf Pflegeheime zu, die aus dem Ausland rekrutieren, als auch auf private Pflegekräfte. Schätzungen zufolge, arbeiten ca. 300.000 Pflegekräfte aus dem Ausland in Deutschland. Die meisten Pflege-Au-Pairs stammen aus Osteuropa, insbesondere aus den osteuropäischen EU-Staaten. So ist die Visumsfrage bereits geklärt. Ganz vorne bei den Ländern, aus denen die Helfer stammen, ist Polen, mit 60 % der ausländischen Pflegekräfte in Deutschland.

Ähnlich wie bei einem Au-Pair für Kinder, lebt auch ein Pflege-Au-Pair gewöhnlich über mehrere Monate im Haushalt der Angehörigen. Dadurch sind sie jederzeit vor Ort und leisten, neben der Pflege, auch noch Gesellschaft, was Vereinsamung im Alter vorbeugen kann.

Welche Qualifikationen sind notwendig?

Wenn Sie sich Sorgen machen, dass die Unterstützung aus dem Ausland nicht dem deutschen Standard entspricht, ist das unbegründet. Die in Deutschland geltenden Regeln, auch hinsichtlich der Qualifikationen im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, müssen auch von den ausländischen Bewerben erfüllt werden. Es müssen dafür entsprechende Nachweise erbracht und Schulungen absolviert werden. Eine komplette Ausbildung in der Krankenpflege aus dem Ausland wird in Deutschland allerdings meist nicht anerkannt. Daher dürfen Pflege-Au-Pairs in der Regel nur Aufgaben übernehmen, die auch ein normales Familienmitglied erledigen kann.

Wie finde ich mein Pflege-Au-Pair?

Um eine Pflegekraft aus dem Ausland einzustellen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meistgenutzte ist das sogenannte Entsende-Modell. Dabei wird ein Vertrag mit einer darauf spezialisierten Vermittlungsagentur abgeschlossen. Diese Variante hat so einige Vorteile. Zum einen dient Ihnen die Agentur als Ansprechpartner. Noch wichtiger ist, dass die vermittelte Betreuungsperson in ihrem jeweiligen Heimatland gemeldet bleibt und so bereits sozialversichert ist. Trotzdem erhalten die Pflege-Au-Pairs mindestens den in Deutschland gesetzlich bestimmten Mindestlohn. Achten Sie bei der Agentur unbedingt darauf, eine genaue Aufschlüsselung der Kosten und Leistungen zu erhalten.

Eine Alternative zum Entsende-Modell ist das Arbeitgeber-Modell. Hier schließen Sie oder Ihre Angehörigen einen ordentlichen Arbeitsvertrag mit der Betreuungsperson. Bei dieser Vorgehensweise können Sie natürlich alles selbst bestimmen. Die Konditionen im Arbeitsvertrag und auch das eingestellte Personal ist so Ihnen überlassen. Dafür haben Sie aber auch die gesamte organisatorische Arbeit, wie beispielsweise Steuern, Schichtpläne etc.

Teilweise können Sie auch, als Mittelweg, eine Seniorenbetreuung über eine normale Au-Pair-Agentur finden. Hier gilt es zu beachten, dass der Pflegevertrag nicht dem normalen Au-Pair-Vertrag entspricht. Sie sollten also bereits bei der Anfrage klarstellen, dass Sie kein gewöhnliches Au-Pair für Kinder, sondern eine Seniorenbetreuung suchen. Diese Variante ist nur möglich, wenn Ihre Angehörigen auf wenig Pflege angewiesen sind. Ähnlich wie ein Seniorenbegleiter, ist das Au-Pair hier eher ein Begleiter im Alltag, als eine ausgebildete Pflegekraft.

Manche Pflegekräfte aus dem Ausland arbeiten auch als Selbstständige. Allerdings besteht hier die Gefahr einer Scheinselbstständigkeit, da sie meist nur in einem Haushalt beschäftigt sind. Eine Scheinselbstständigkeit ist in Deutschland illegal und kann, auch für Sie, hohe Strafen nach sich ziehen.

Achtung bei den Arbeitsbedingungen

Auch wenn die Pflegekraft mit im Haushalt wohnt, dürfen Sie nicht von einer Rund um die Uhr Betreuung ausgehen. Für die Pflege-Au-Pairs gelten die gleichen Arbeitsschutzbestimmungen hinsichtlich Arbeits- und Pausenzeiten sowie Urlaub, wie für alle anderen Arbeitnehmer in Deutschland.

Wenn Sie also ein Pflege-Au-Pair aus dem Ausland in Betracht ziehen, sollten Sie sich eingehend informieren und auch beraten lassen, damit Sie in keinem Fall in die Abzocke oder illegaler Handlungen tappen. Außerdem sollten Sie sich selbst fragen, welche organisatorischen Punkte noch zu beachten sind und ob Sie diese erfüllen können. Haben Sie genügend Platz in der Wohnung und die Voraussetzungen dafür, die Pflegekraft bei Ihnen unterzubringen? Ist Ihre Familie damit einverstanden, eine fremde Person aufzunehmen und für ein gutes Zusammenleben kennenzulernen? Und nicht zuletzt entspricht das Projekt Ihren finanziellen Möglichkeiten?

Wenn Sie diese Punkte geklärt haben, kann die Pflegekraft aus dem Ausland nicht nur eine Erleichterung für Sie sein, sondern auch eine kulturelle Bereicherung.

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