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Urlaub um die Ecke: der Schrebergarten

Urlaub um die Ecke: der Schrebergarten

Jeder kennt sie, die kleinen, bunten Gärten am Stadtrand oder in Parks. Die urbanen Gartenanlagen sind von Vereinen verwaltete, meist durch Zäune abgetrennte, Minigrünanlagen. Sie dienen den Stadtbewohnern dazu, einen eigenen Garten zu bestellen, auch wenn sie keinen an ihre Wohnung angrenzenden Garten haben.

Schrebergärten wirkten in der Gesellschaft jedoch schon immer polarisierend. Die einen finden sie spießig, für andere ist es ein tolles Hobby. Egal wie Sie zu den Kleingärten stehen, wir haben hier ein paar interessante Fakten für Sie.

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Wussten Sie schon…

Woher der Name Schrebergärten kommt?

Der Begriff Schrebergarten ist ein Synonym für andere Kleingartenbezeichnungen wie Laube, Heimgarten, Familiengarten oder Parzelle.

Der Namensgeber für die Schrebergärten war der Leipziger Arzt und Hochschullehrer Moritz Schreber. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit der Gesundheit der Kinder und den sozialen Folgen des Stadtlebens. Schreber selbst hat diese Art Garten nicht erfunden, jedoch wurden sie ihm zu Ehren, nach seinem Tod nach ihm benannt. Der 1865 gegründete Ursprungsverein, erfand den sogenannten Schreberplatz, auf dem sich Kinder von Fabrikarbeitern unter pädagogischer Betreuung zum Spielen und Turnen treffen konnten. Später entwickelten sich die Grünanlagen zu Gräten für die ganze Familie weiter.

Wie viele Schrebergärten es in Deutschland gibt?

Der Schrebergarten ist und bleibt beliebt! Knapp 900.000 Kleingärten existieren in deutschen Städten. An der Spitze steht das alternative Berlin, mit mehr als 66.000 Schrebergärten. Dort landen Interessenten sogar zunächst auf einer Warteliste, da die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Die Wartedauer kann in der Hauptstadt 3-5 Jahre betragen.

Das Gegenteil ist in den neuen Bundesländern der Fall. Doch steht ein Großteil der Schrebergärten leer, da nicht genug Interessenten vorhanden sind.

Wie viel der teuerste Schrebergarten in Deutschland kostet?

Zu den Kosten bei der Anschaffung eines Kleingartens gehören der Pachtzins, die Mitgliedszahlung in einem Kleingartenverein, die Abschlagszahlung für das Eigentum des Vorpächters sowie Pflichtversicherungen und verbrauchsabhängige Kosten wie Wasser, Strom, Abwasser und Müllabfuhr. Die Ablösesumme an den Vorbesitzer für Laube und Bepflanzung kann unterschiedliche ausfallen. Durchschnittlich können Sie hier mit ca. 4.000 EUR rechnen. In der Regel betragen die laufenden Kosten pro Jahr dann noch ca. 400-500 EUR.

Wichtig zu wissen: die Höhe der Pacht für einen Schrebergarten unterliegt nicht den Regeln des freien Marktes, sondern wird vom Bundeskleingartengesetz festgelegt.

Wie Sie einen Schrebergarten mieten können?

Genaugenommen werden Schrebergärten nicht gemietet, sondern gepachtet. Der Unterschied ist, als Pächter dürfen Sie, neben der reinen Nutzung, auch die Früchte und das Gemüse Ihres Gartens ernten. Um Pächter zu werden, müssen Sie Mitglied im ansässigen Kleingartenverein sein. Pachtverträge können immer nur zum Ende eines Pachtjahres gekündigt werden.

Um einen eigenen Schrebergarten zu erhalten, wenden Sie sich entweder direkt an Ihren Kleingartenverein vor Ort oder an den jeweiligen Landesverband, um sich für einen frei werdenden Garten zu bewerben. Wie bereits erwähnt, kommt es in einigen Städten zu längeren Wartezeiten. Die Bewerbung erfolgt meist online. Wenn Sie sich noch nicht so sicher mit dem Umgang des Internets fühlen, haben wir unserem Ratgeberartikel ein paar Tipps dazu.

Das in Schrebergärten „Zucht und Ordnung“ herrschen?

Den Ruf der Spießigkeit verdanken Schrebergärten nicht selten den vielen Regelungen, die den Pächtern auferlegt werden. Viele davon sind sinnvoll, um ein harmonisches Zusammensein der unterschiedlichen Pächter- und Interessengruppen zu gewährleisten. Alle Regeln richten sich nach dem Bundeskleingartengesetz. Demzufolge müssen alle Gärten „der Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf und zur Erholung“ dienen. Das heißt, Sie müssen einen Teil des Gartens, meist ein Drittel, als Nutzfläche bestellen. So haben alle Kleingartenvereine in der Regel Vorschriften darüber, wie viel Fläche als Nutzfläche und wie viel als Zierfläche genutzt werden darf. Wenn Sie ein kleines Häuschen (eine Laube) auf ihren Garten setzen, darf diese meist nicht größer als 24 qm sein. Dafür sind aber häufig Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden, sodass Sie Ihren Schrebergarten auch für längere Aufenthalte oder Grillabende verwenden können. Aber Vorsicht, auch hier gibt es Regeln hinsichtlich Ruhezeiten.

Mit einigen der Vorurteile über die deutschen Laubenvereine und -Nutzer beschäftigt sich Wolfgang Krüger in seinem Buch „Tomaten, Nachbarn, Gartenzwerge - Wie ich Laubenpieper wurde.“ auf humorvolle Weise.

Warum auch Sie über einen eigenen Kleingarten nachdenken sollten?

Wenn Sie in einer Stadt wohnen, fehlt Ihnen vielleicht ein eigener Garten, oder eine private Grünfläche vor der Haustür. Genau dafür sind die Schrebergärten gemacht. Sie sind kleine „Erholungszellen“ vom hektischen urbanen Alltag und dem grau der Stadt. Hier finden Sie Entspannung vom Stadtleben. Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, können Sie einen eigenen Kleingarten nutzen, um Sonne zu tanken, ohne zu vielen fremden Menschen zu begegnen. Ein Tag im Schrebergarten ist demnach wie ein kleiner Urlaub vor der Haustür. Denn die meisten Gartenparzellen liegen sehr zentral, sodass sie fußläufig oder per Fahrrad zu erreichen sind.

Auch zum Gemüseanbau eignet sich ein Schrebergarten perfekt. Damit liegen Sie voll im Trend einer autarken und gleichzeitig gesunden Ernährung. Sie tragen zum Umweltschutz bei und können sich ein neues Hobby aneignen.

So bunt wie die Gärten selbst sind inzwischen auch die Nutzer. So können Sie mehrere Generationen in den Schrebergärten antreffen und sicher ein paar interessante Kontakte knüpfen. Das Gärtnern kann so dabei helfen, Einsamkeit im Alter vorzubeugen.

Wenn Ihnen die Regeln in einem Schrebergarten zu viel sind, gibt es, gerade in größeren Städten, zahlreiche alternative Projekte wie Gärten auf einer Dachterrasse (z.B. vom Anbieter meine Ernte , so genannten „Grabeland Parzellen “ oder Containerfarmen.


Noch mehr Wissenswertes über Schrebergärten erfahren Sie auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG).

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