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Haustiere fördern die Gesundheit

Aktives Leben mit Senioren

Der geliebte Stubentiger oder der Hund als bester Freund – Viele Menschen halten sich Haustiere und sind sehr glücklich mit ihren vierbeinigen Mitbewohnern. Zu Recht! Denn Tiere im Haus haben nachweislich eine positive Wirkung auf mehrere Aspekte des alltäglichen Lebens. In Deutschland leben rund 30 Millionen Haustiere, wovon in jedem vierten Haushalt die Tierhalter älter als 60 Jahre sind.

Sie sehen, Haustiere sind auch bei Senioren besonders beliebt. Wenn Sie also schon ein Tier Zuhause haben, sind Sie in bester Gesellschaft. Falls nicht, lesen Sie hier ein paar gute Gründe sich für ein Haustier zu entscheiden. Auch wenn Sie bisher noch keine Haustiere gehalten haben, ist es nie zu spät dafür. Mit etwas Geduld und Interesse kann jeder zu einem guten Tierhalter werden.

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Vorteile von Haustieren für Senioren

Seit Jahren werden Tiere in Therapie und Pflege eingesetzt. Die positive Auswirkung von Tieren auf das Gemüt und die Gesundheit des Menschen ist bereits durch mehrere Studien bewiesen worden. Gerade ältere Menschen können sehr von diesen Effekten profitieren.

Viele haben im Alter das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, oder leiden an Langeweile zu Rentenzeiten. Die Kinder sind aus dem Haus und im Job ist man nicht mehr aktiv. Das setzt vielen Senioren zu und sie werden traurig oder depressiv verstimmt. Dem wird durch die Abwechslung, die ein Haustier mitbringt, entgegengewirkt. Das Kümmern um ein Lebewesen, das Liebe zurückgibt, macht Menschen glücklicher. Tiere sind feinfühlige Wesen und manche Arten, wie Hunde oder Katzen, spüren, wenn es dem Halter schlecht geht. Die Tiere werden dann regelrecht zu einem aktiven Tröster.

Einigen Senioren fehlt in der Rente ein geregelter Tagesablauf. Ein Haustier kann hier Abhilfe schaffen. Wer einen Hund oder ein anderes Tier besitzt, muss regelmäßig füttern, nach draußen gehen, oder bei Kleintieren den Käfig saubermachen. Ein geregelter Tagesablauf hilft dabei, nicht lethargisch zu werden, motiviert und trägt dazu bei, Einsamkeit und Depressionen vorzubeugen. Auch nach Berührungen sehnen sich Menschen, vor allem dann, wenn sie alleinstehend sind. Ein verschmustes Haustier kann daher zum Wohlbefinden beitragen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Berühren eines Tieres Stress reduziert. Kuscheln, Streicheln und Kraulen setzt das Bindungshormon Oxytocin bei Mensch und Tier frei. Blutdruck und Herzfrequenz werden gesenkt, das Wohlbefinden steigt.

Über das „Hobby“ Tierhaltung lernen Sie viele Gleichgesinnte kennen. Sei es beim Hundespaziergang im Park, in einer Gemeinschaft zur gegenseitigen Katzenbetreuung, oder durch ein Internet-Forum für Aquarium Liebhaber. Alle Tiere können dazu beitragen, im Alter nicht einsam zu sein. Besonders Hunde erleichtern das Knüpfen neuer Kontakte. Man trifft sich im Park mit anderen Hundebesitzern zum Spazierengehen und wird auch immer wieder von Fremden auf den tierischen Begleiter angesprochen. Neben den neuen Bekanntschaften ist das Tier selbst natürlich auch ein treuer Gefährte und Lebensbegleiter. Haustiere geben Liebe und Zuneigung auf ihre eigene Art.

Welches Tier ist das Richtige für mich?

Jede Tierart stellt eigene Anforderungen an den Besitzer. Manche Tiere lösen Allergien aus. Wenn Ihnen nicht bekannt ist, ob Sie gegen bestimmte Tierarten allergisch sind, sollten Sie vor der Anschaffung einen Allergietest machen. So vermeiden Sie, dass Sie sich schnell wieder von Ihrem geliebten Hausbewohner trennen müssen. Sie sollten auch prüfen, ob Ihr Lebensstil dem jeweiligen Tier gerecht werden würde. Das bezieht sich auf zeitliche, räumliche und finanzielle Anforderungen der jeweiligen Tierart. Wenn Sie in Rente sind, haben Sie vielleicht endlich den Freiraum für die Haltung eines zeitintensiven Tieres, wie beispielsweise einen Hund. Aber auch manche Rentner engagieren sich ehrenamtlich oder gehen vielen Hobbys nach, sodass hier ebenfalls nicht genug Zeit bleibt, um bestimmten Tieren gerecht zu werden. Wie viele Stunden pro Tag Sie Ihrem Haustier widmen können, ist also ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Tierart.

Der beste Freund des Menschen

Wie bereits erwähnt, stehen Hunde ganz oben auf der Liste der zeitintensiven Haustiere. Sie benötigen viel Auslauf, Beschäftigung und die Nähe ihrer Besitzer. Ein Hund sollte nicht länger als fünf Stunden pro Tag alleine sein und braucht mindestens dreimal am Tag Auslauf. Wenn Sie das zeitlich schaffen, ist ein Hund ein toller Begleiter im Alltag und bringt viel Freude und Bewegung in die ganze Familie. Sie verbringen viel Zeit an der frischen Luft. Manche Hunderassen können auch zu speziellen Alltagshelfern ausgebildet werden. So kann Ihnen Ihr Vierbeiner z.B. beim Zurechtfinden nach einem Schlaganfall helfen.

Das Glück dieser Erde…

Mindestens genauso zeitintensiv in der Haltung wie Hunde sind Pferde. Für die Haltung eines Pferdes sollten Sie, wenn Sie die Arbeit selbst übernehmen, bis zu drei Stunden pro Tag für Pflege, Stallreinigung und Bewegung einplanen. Bei der Pferdehaltung ist natürlich auch das Finanzielle eine Frage. Neben recht hohen Anschaffungskosten, fallen hier Stallmiete, Haftpflicht, Pflege und medizinische Versorgung ins Gewicht. Wenn Sie die Pferdehaltung als schönes Hobby zur Rentenzeit sehen und die Finanzen geklärt haben, bringen diese Tiere viel Freude, Bewegung und neue Bekanntschaften im Stall. Ist Ihnen ein eigenes Pferd zu viel, können Sie mit einer Reitbeteiligung trotzdem Zeit mit diesem Tier verbringen. Auch wer bisher keine Reiterfahrung hat, findet in manchen Städten spezielle Reitkurse für Senioren, die Ihnen diese Sportart Schritt für Schritt näherbringen.

Samtpfote mit neun Leben

Eine Tierart, die weniger pflegeintensiv als die zuvor genannten ist, ist die Katze. Diese Tiere sind sehr selbstständig. Als Freigänger gehen sie eigenständig ein und aus und finden den Weg nach Hause auch ganz von alleine. Die Katze hat aber auch ihren eigenen Kopf. Möchte sie schmusen oder spielen, fordert sie es mitunter lautstark ein. Besonderes Augenmerk ist auf die Betreuung in Abwesenheit zu legen. Wenn Sie oft verreisen, sollten Sie eine zuverlässige Betreuung für Ihren Stubentiger suchen. Anders als Hunde können Sie Ihre Katze nicht einfach mit auf Reisen nehmen. Die Tiere sind sehr ortsgebunden und eine neue Umgebung bedeutet erst einmal Stress. Katzen wollen jedoch auch in Ihrer Abwesenheit nicht nur gefüttert, sondern auch beschäftigt werden. Manchmal ist es ratsam, zwei oder mehr Katzen zu halten, die miteinander spielen können. Es kann allerdings auch sein, dass sich die Vierbeiner untereinander nicht vertragen. Sie sollten daher Katzen halten, die gemeinsam aufgewachsen sind. Eine Katze bereichert Ihren Wohnraum in jedem Fall. Es sind anhängliche, verschmuste und saubere Tiere, die gerne spielen und, genau wie ein Hund, zu einem richtigen Familienmitglied werden.

Kleintiere mit eigenem Lebensraum

Einige Tierarten, wie Nagetiere oder Vögel, sind keine Freigänger bzw. bewegen sich nicht frei in den Wohnräumen. Diese Tiere sollten auf jeden Fall mit einem oder mehr Artgenossen gehalten werden, weil es in der Regel Rudeltiere sind. Da Kleintiere und Vögel nicht so menschenbezogen sind wie Katzen und Hunde, ist die Haltung hier auch weniger zeitintensiv. Natürlich müssen Sie die Käfige reinigen und medizinische Pflege gewährleisten, aber im Prinzip verursachen Tiere in Käfigen weniger Aufwand. Wenn Sie verreisen, können Sie Ihr Haustier samt seiner gewohnten Umgebung an einen guten Freund geben und das Tier ist bestens versorgt. Trotzdem bereichern diese Tiere Ihr Leben. Kaninchen, Meerschweinchen und andere Nager sind in der Regel zahm und lassen sich streicheln. Vögeln kann man, je nach Art, tolle Tricks beibringen und sich am schönen Gesang erfreuen.

Fische und Reptilien

Wenn Sie Freude daran haben, ein Tier in seinem Lebensraum zu beobachten, ist ein Aquarium oder Terrarium genau das Richtige für Sie. Diese Tiere sind am wenigstens zeitintensiv. Sie leben in ihrem geschlossenen, eigenen Raum und stören sich auch nicht daran, wenn Sie mal nicht Zuhause sind. Viele dieser Tierarten sind ein echter Hingucker, mitunter sehr exotisch und das Aquarium bzw. Terrarium ist ein dekorativer Bestandteil der Wohnung. Die Einrichtung des Lebensraums sowie die Haltung können zu einem echten Hobby, vor allem für Bastler, werden.

Alternativen zur eigenen Anschaffung

Wenn Sie befürchten, dass Sie einem Tier nicht gerecht werden können, oder sich Sorgen machen, was mit dem Tier passiert, wenn Sie sich nicht mehr selbst darum kümmern können, gibt es einige Alternativen zum eigenen Haustier. Es gibt beispielsweise Agenturen, die Hunde verleihen. Können Sie aus anderen Gründen selbst kein Haustier halten, möchten aber Zeit mit Tieren verbringen, können Sie in nahezu allen Tierheime ehrenamtliche Arbeiten ausführen. Dazu gehört z.B. das Spazierengehen mit Hunden oder das Spielen mit Katzen, um diese wieder an Menschen zu gewöhnen. Auch die Gastronimie hält etwas für Tierliebhaber bereit: in sogenannten "Cat Cafés" können Sie währen einer gemütlichen Kaffeerunde zahme Katzen streicheln.

Sie sehen, es gibt viele Gründe für ein Tier und zahlreiche Arten, die verschiedenen Geschmäckern und Lebensgewohnheiten gerecht werden.

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