„Es ist eine wahnsinnige Erleichterung zu wissen, dass ein Hilfsmittel da ist, wenn man es wirklich braucht.“

Dank ihres starken Willens kämpft sich Andrea Dahm nach einem Schicksalsschlag ins Leben zurück. Sie muss wegen einer Fruchtwasserembolie bei der Geburt ihrer zweiten Tochter vierfach amputiert werden und verbringt neun Monate in Krankenhaus und Reha. Ihr Ehemann lässt in dieser Zeit ohne ihr Mitwissen zu Hause einen Treppenlift von thyssenkrupp einbauen. Trotz anfänglicher Skepsis wird der Lift zur großen Unterstützung und Bereicherung für die zweifache Mutter.

Seltene Komplikation bei der Geburt

Andrea Dahm lebt mit ihrem Ehemann und den beiden Töchtern in einem hübschen, von ihr selbst geplanten Einfamilienhaus südlich von Augsburg. Sie scheinen wie eine ganz normale Familie. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass ihr beide Unterschenkel, der rechte Unterarm und Teile der linken Hand fehlen, die Folge einer Fruchtwasserembolie während der Geburt ihrer zweiten Tochter im März 2016. Es folgen Stunden, Tage und Wochen zwischen Leben und Tod. Doch Andrea Dahm kämpft und kämpft. Um die lebenswichtigen Organe mit ausreichend Blut zu versorgen, bekommt sie gefäßverengende Notfallmedikamente. Dadurch werden ihre Extremitäten nicht mehr ausreichend durchblutet. Vier Wochen lang liegt Andrea Dahm im Koma. Als sie aufwacht, realisiert sie schnell, dass ihre Gliedmaßen abgestorben sind. Kurze Zeit später werden ihr beide Unterschenkel sowie der rechte Arm abgenommen und an ihrer linken Hand alle Finger amputiert.

Ehemann ergreift die Initiative

Treppenliftkundin Andrea Dahm

Nach neun Monaten im Krankenhaus und Reha kann Andrea Dahm im Dezember 2016 endlich wieder nach Hause. In dieser Zeit kümmert sich ihr Ehemann mit Unterstützung aus der Familie nicht nur um die beiden Töchter, er organisiert parallel auch noch alles, damit sich seine Frau in ihrem Zuhause frei und uneingeschränkt bewegen kann. So kam ihm auch die Idee für einen Treppenlift. Der Tipp für einen Treppenlift von thyssenkrupp kommt schließlich aus dem Arbeitsumfeld des Ehemannes. Kurze Zeit später tritt er mit thyssenkrupp in Kontakt und vereinbart einen Beratungstermin. Bei der kostenlosen Beratung vor Ort wird schnell klar, dass ein Lift problemlos Platz an der Treppe findet, ohne dass die Optik der hübschen Holztreppe leidet. „Ich habe zu dieser Zeit sämtliche Hilfsmittel abgelehnt und dachte mir, dass ich nach Hause komme und alles so machen kann wie bisher. Mein Mann hat sich jedoch nicht beirren lassen. So hat er ohne mein Wissen den Lift bestellt und montieren lassen“, erzählt Andrea Dahm. Der Einbau geht schnell und reibungslos über die Bühne. Als Andrea Dahm endlich wieder nach Hause darf, ist sie überrascht. „Meine Holztreppe war gar nicht verschandelt und wenn man den Stuhl oben parkt, fällt gar nicht auf, dass hier ein Lift eingebaut ist“, erklärt sie.

Der Treppenlift ist eine große Erleichterung

Treppenliftkundin Andrea Dahm

Abbildung 1: Der Treppenlift Flow II Comfort Plus bringt Andrea Dahm sicher in alle Etagen in Ihrem Haus

In den ersten Monaten ist der Treppenlift eine riesige Hilfe für Andrea Dahm. „Ich kam anfangs nicht alleine die Treppe nach oben. Mir fehlten Kraft und Gleichgewicht. Ich habe entweder oben oder unten gelebt. Der Treppenlift hat mir dann die fehlende Mobilität in den eigenen vier Wänden zurückgegeben.“ Für die junge Mutter ist jedoch klar, dass sie schnell wieder selbstständig sein möchte. Mit den richtigen Prothesen und einem starken Willen startet sie voller Lebensmut in die Eingewöhnungsphase und setzt sich ein Ziel: Sie möchte jeden Tag einen Schritt mehr aus eigener Kraft gehen können – gestartet ist sie mit zwei. „Natürlich ist das alles nicht leicht und kostet sehr viel Kraft“, so Andrea Dahm. Ihr Mann und vor allem ihre Kinder spielen für sie stets eine wichtige Rolle und motivieren sie, sich täglich weit über ihre eigenen Grenzen hinauszuwagen. Der Treppenlift sorgt in dieser Phase für Erleichterung und Ansporn zugleich.

Heute ist die zweifache Mutter weder auf Medikamente noch auf viel fremde Hilfe angewiesen. Selbst Wanderausflüge in Österreich stehen wieder auf dem Aktivitätenplan. Hilfsmittel wie den Treppenlift möchte sie dennoch nicht missen. „Ich weiß, dass es zukünftig sicherlich Situationen und Phasen geben wird, in denen es mir nicht gut geht und ich heilfroh sein werde, mich auf den Treppenlift und andere Helferlein verlassen zu können.“ Trotz ihrer anfänglichen Skepsis ist sie heute froh, dass es den Treppenlift gibt: „Es ist einfach eine wahnsinnige Erleichterung, zu wissen, dass ein Hilfsmittel da ist, wenn man es wirklich braucht.“

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